Mit ca. 70 Gästen feierte die Klax GmbH am Donnerstag, 5. November, 25-jähriges Bestehen in den neuen Räumen der Klax Kinderbildungswerkstatt. Nach meiner Rede, in der ich auf die Anfänge rund um die Malschule und die Entwicklung des Unternehmens zurückblickte, wurden in einem bewegenden Film die wichtigsten Stationen präsentiert. Bei Live-Musik gab es zauberhafte Köstlichkeiten. Und danach konnten alle Interessierten die wunderbaren Projekte in den Werkstätten und die Kinderkunst in der Klax-Galerie für Kinderkunst bestaunen. Welch ein gelungener Abend – auf die nächsten 25 Jahre!

Am 29.10.2015 wurde in der Mediateca Toscana in Anwesenheit von Vertretern der Kommune Florenz sowie Pädagogen aus Florenzer und Berliner Krippen die Rohversion des Films „Lernen im Freien“ vorgestellt. Nach der Vorführung wurde heftig diskutiert. Es handelt sich um die zweite gemeinsame Filmproduktion von Klax, der Mediateca Toscana und der Kommune Florenz. „Diese international produzierten Filme zu wichtigen pädagogischen Themen helfen Erzieherinnen in ganz Europa, ihre Arbeit zu verbessern und setzen damit einen wichtigen Akzent in der europäischen Qualitätsdiskussion“, sagte Antje Bostelmann in ihrem Redebeitrag.

Blättern Sie auf der Frankfurter Buchmesse durch Bestseller und aktuelle Neuerscheinungen von Antje Bostelmann am Stand vom Bananenblau!

In der Halle 3.1, am Stand F14 präsentiert sich der Verlag noch bis Sonntag, den 18.10.2015.

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Im Rahmen unserer Vortragsreise "Gute Kita" waren wir am 18. September auf Einladung des Verbandes Berufstätiger Mütter im Vaihinger Buchladen in Stuttgart. Gerade für berufstätige Mütter ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie natürlich Grundlage eines ausgeglichenen Alltags. Der Verband setzt sich für qualitativ hochwertige Ganztagesbetreuung in Kitas und Schulen ein. Daher war Antje Bostelmanns Vortrag und Buch zur guten Kita für die Zuhörerinnen und Zuhörer von besonderem Interesse.

Im Rahmen der Pädagogischen Vortragsreise zum Buch „Gute Kita gemeinsam gestalten“ folgten Gerrit Möllers und ich der Einladung des Kindergartens Sankt Josef, unser Buch über die Qualität in Kindertagesstätten vorzustellen. Viele Erzieherinnen, Leiterinnen, Fachberater und auch einige Eltern waren am 17. September gekommen, um mit uns über dieses Thema zu diskutieren. „Sollte dieses Thema, nicht bereits in der Ausbildung eine Rolle spielen?“ merkte eine Leiterin an. „Mir war noch gar nicht so klar, dass der Tagesablauf als ein wichtiger Standard in der Tagesstätte gesehen werden muss“ meinte eine junge Erzieherin.

„Als wir früher mit unseren Eltern irgendwo hingefahren sind, habe ich immer aus dem Fenster geschaut. Meine Kinder brauchen schon für kurze Strecken einen Film.“ „Früher bin ich mit meinen Freunden um die Häuser gezogen, wir haben dabei viel Unsinn angestellt, meine gehen ohne erwachsene Begleitung nicht aus dem Haus.“ „In meiner Kindheit waren Hinterhof und Straße unser Spielplatz, da haben sich die Nachbarn oft über unseren Lärm aufgeregt.“ Hört man heutigen Eltern zu, spürt man Wehmut in den Geschichten, die sie von ihrer Kindheit erzählen. Es ist als vermissen sie die Freiheit, mit der sie ihre eigene Kindheit gelebt haben, fahren aber gleichzeitig die eigenen Kinder von Ort zu Ort.

Vor einigen Wochen habe ich während einer längeren Autofahrt einen Beitrag über die Betreuungspolitik unseres Landes im Radio gehört. Ein Journalist, der Ende letztens Jahres ein Buch dazu verfasst hat, nutzt nun seine Verbindungen, um die Inhalte zu verbreiten. In seinem Buch geht es vor allem um eins: Kinder sollen bei ihren Eltern zu Hause aufwachsen. Der Betreuungspolitik unseres Landes werden ausschließlich monetäre Motive unterstellt.

Nach dem Krippenfachtag in Hannover waren wir am 19. September in Stuttgart zu Gast. Auch hier ging es um große frühpädagogische Ziele: Der Weg dorthin führt über kreatives, eigenes Ausprobieren und die Begegnung von erlebter Praxis! Ich selbst habe den Eröffnungsvortrag gehalten.

Die heutige Kindheit ist verplant, bis zur Lähmung unterhalten und äußerst gut bewacht. Kinder haben heute häufig einen ebenso vollen Terminkalender wie manch hochbezahlter Manager eines großen Unternehmens. Kindergarten bis 15 Uhr, montags Sport bis 16:30 Uhr, mittwochs noch zum Musikkurs und freitags zum Englischunterricht. Da bleibt keine Zeit zum Durchatmen. Keine Zeit sich mit der eigenen Kindheit zu beschäftigen und vor allem keine Zeit, Dinge selbstständig zu entdecken und zu beobachten.

Bei dem kommenden Krippenfachtag am 27. März in Berlin geht es um große fachliche Ziele – aber der Weg dorthin führt über eigenes Ausprobieren und die Begegnung von erlebter Praxis! Ich selbst werde den Eröffnungsvortrag halten und werde Ihnen Ideen aus unserer Praxis vorstellen.